Rebschnitt

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„Was tut ein Winzer eigentlich im Winter?“ – Diese Kundenfrage beantworte ich gerne!

 

Arbeiten in der kalten Jahreszeit
Unter anderem werden natürlich die Flaschen abgefüllt, etikettiert und der Wein wird ausgeliefert, aber den Großteil der Zeit verbringe ich trotzdem draußen im Weingarten – beim Rebschnitt.

 

Rebschnitt – was ist das?

Der Rebschnitt ist eine Pflegemaßnahme, die jährlich durchgeführt wird.
Damit wird das Wachstum und der Ertrag der Rebe beeinflusst. Je weniger zurückgeschnitten wird, desto höher fällt der Ertrag aus – aber damit steigt auch die Stockbelastung (Stress). Das Wachstum wird reduziert.

Bei einem stärkeren Rückschnitt hat man die gegenteiligen Effekte. Ein gesundes Mittelmaß ist erstrebenswert.

 

Der Bogenschnitt (Guyot)

Es gibt verschiedene Variationen des Rebschnittes.
Ich bevorzuge die sogenannte „Guyot“ Variante mit einer Fruchtrute.
Hierbei werden bis auf einen längeren (mit 7-10 Knospen) und einen kürzeren Trieb (mit 2 Knospen) alle anderen entfernt.

In der Praxis sieht es folgendermaßen aus:

vor dem Rebschnitt
vor dem Rebschnitt

 

nach dem Rebschnitt
nach dem Rebschnitt

Der nächste Arbeitsschritt ist dann das Anbinden des Triebes am unteren Draht sowie das Häckseln (=Kleinhacken) des weggeschnittenen Rebholzes.

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